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herzlich willkommen auf meinem m-blog!
hier findet man überlegungen zu den themen mathematik, bildung und schule.

meine private website:mathematik

Sonntag, 4. November 2007

jing - das besondere screenshot

mit diesem programm, das man unter: jing-download, kostenlos erhalten kann, ist es möglich, bildschirminhalte als image oder als video abzuspeichern.

Sonntag, 25. Februar 2007

gedanken zum mathematikunterricht

meine visionen von (mathematik)unterricht beziehen sich auf folgende punkte:
- unterrichtszeit:
keine einteilung in festgesetzte zeiteinheiten, in denen das lernen abfolgen soll - vielmehr ein periodischer geblockter zeitrahmen für eine gediegene beschäftigung mit mehreren aspekten des lernvorgangs, zb. miteinander erforschen, erfinden, entdecken, arbeiten, üben etc.
- inhalt:
keine bücher nur mit endlos vielen rechenaufgaben und vorgestrickten unterrichtseinheiten, sondern anregungen zum gedankenspiel, zur entdeckung und findung eigener ideen - in der auseinandersetzung mit bereits bestehendem wissen. schüler(innen) spüren ihren lernfortschritt selber, sammeln gelerntes und erfahrenes. bei lern- und verständnisproblemen stehen neben den lehrer(inne)n auch die mitschüler(innen) selber zur verfügung.
- lokalität:
keine kinositzreihen und 1 tafel für den lehrer - eher lernlabors kombiniert mit bequemen sitzecken, wo man frei denken, lesen, diskutieren und die medien wahlfrei verwenden kann. manchmal findet sich vielleicht auch im freien unter schattigen bäumen oder in einem garten ein geeigneter platz um eine sache gemeinsam zu erkunden.
- beurteilung:
jede(r) schüler(in) (er)kennt den eigenen kompetenzumfang und kann ihn gegebenenfalls auch präsentieren. bei defiziten wird gemeinsam geholfen. stärken und schwächen finden in der gemeinschaft einen ausgleich.

Samstag, 3. Februar 2007

schulpraxis

welche fähigkeiten gehören zu einem guten mathematiklehrer?
  • fachliche kompetenz
    er soll aus einem großen reservoir an wissen, können und erfahrung schöpfen
    er soll in "seinem" fach mit experten mitreden können
    er soll ein botschafter des faches sein
    er soll sich in seinem fach als professionist fühlen
  • soziale kompetenz
    er soll auf die bedürfnisse der kinder eingehen können
    er soll eine gewisse liebe zu kindern haben
    er soll ein konfliktmanager sein
  • charakterliche kompetenz
    er soll offen und ehrlich im umgang mit menschen sein
    er soll klar und "gerecht" urteilen können
    er soll moderieren können
    er soll einen gewissen humor besitzen
  • kreative kompetenz
    er soll einfälle haben und interessante konzepte entwickeln können
    er soll dem neuen offen gegenüberstehen
    er soll mut zu eigenen ideen haben

die verschiedenen blickwinkel

sachverhalte mit unterschiedlichen "brillen" betrachten lernen.
- die algebraische brille: im mittelpunkt steht der term (rechenausdruck)
ein term enthält: zahlen (N,Z,Q,R,C), variablen, konstanten, operatoren (rechenoperationen, vergleichsoperatoren)
rechengesetze ergeben dabei eine struktur - etwa: gruppe, ring, körper
- die geometrische brille:
+ elementargeometrisch: konstruktionen und beweise
+ analytisch: koordinatengeometrie -> algebra
- die infinitesimale brille: im mittelpunkt steht das unendliche (unendlich klein, unendlich groß)
änderungsmaß (differenzial), inhaltsmaß (integral)
- die funktionelle brille: abhängigkeiten
funktionsterm (->algebra), wertetabelle (diskret), graph (interpretation)
iterative, rekursive, explizite bildungsgesetze

zb. linearität
algebraisch: y=kx+d (explizit), ax+by=c(implizit) als lineare gleichungen
grundmenge Z => diophantische gleichungen (restklassen)
geometrisch: die gerade, strecke, strahl, richtung - steigung, strahlensätze
infinitesimal: tangente - momentane änderungsrate, fehlerrechnung
funktional: direkt proportionale abhängigkeit