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Sonntag, 25. Februar 2007

gedanken zum mathematikunterricht

meine visionen von (mathematik)unterricht beziehen sich auf folgende punkte:
- unterrichtszeit:
keine einteilung in festgesetzte zeiteinheiten, in denen das lernen abfolgen soll - vielmehr ein periodischer geblockter zeitrahmen für eine gediegene beschäftigung mit mehreren aspekten des lernvorgangs, zb. miteinander erforschen, erfinden, entdecken, arbeiten, üben etc.
- inhalt:
keine bücher nur mit endlos vielen rechenaufgaben und vorgestrickten unterrichtseinheiten, sondern anregungen zum gedankenspiel, zur entdeckung und findung eigener ideen - in der auseinandersetzung mit bereits bestehendem wissen. schüler(innen) spüren ihren lernfortschritt selber, sammeln gelerntes und erfahrenes. bei lern- und verständnisproblemen stehen neben den lehrer(inne)n auch die mitschüler(innen) selber zur verfügung.
- lokalität:
keine kinositzreihen und 1 tafel für den lehrer - eher lernlabors kombiniert mit bequemen sitzecken, wo man frei denken, lesen, diskutieren und die medien wahlfrei verwenden kann. manchmal findet sich vielleicht auch im freien unter schattigen bäumen oder in einem garten ein geeigneter platz um eine sache gemeinsam zu erkunden.
- beurteilung:
jede(r) schüler(in) (er)kennt den eigenen kompetenzumfang und kann ihn gegebenenfalls auch präsentieren. bei defiziten wird gemeinsam geholfen. stärken und schwächen finden in der gemeinschaft einen ausgleich.

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